Rechnung 2001
Voranschlag 2002 Voranschlag
2003
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Aufwand |
Ertrag |
Aufwand |
Ertrag |
Aufwand |
Ertrag |
| Behörden/Verwaltung | 422960 |
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445000 |
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423000 |
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| Rechtsschutz/Sicherheit | 100216 |
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128000 |
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137000 |
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| Bildung | 4590 |
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4000 |
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4000 |
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| Kultur/Freizeit | 32436 |
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29000 |
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56000 |
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| Gesundheit | 144219 |
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122000 |
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174000 |
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| Soziale Wohlfahrt | 175339 |
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233000 |
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219000 |
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| Verkehr | 94919 |
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132000 |
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241000 |
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| Umwelt/Raumordnung | 76056 |
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41000 |
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38000 |
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| Volkswirtschaft | |
32240 |
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7000 |
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11000 |
| Finanzen/Steuern | |
987090 |
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960000 |
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993000 |
| Aufwandüberschuss | |
31405 |
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167000 |
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288000 |
Aus der Laufenden Rechnung resultiert
gemäss dem Voranschlagsentwurf für das Jahr 2003 bei
Aufwendungen von Fr. 2'484'000 und Erträgen (ohne ordentliche
Steuern Voranschlagsjahr) von Fr. 1'655'000 ein
Aufwandüberschuss von Fr. 829'000. Dieser wird teilweise durch
den Steuerertrag gedeckt, der voraussichtlich Fr. 541'000
betragen wird. Die verbleibenden Fr. 288'000 wären aus dem
Eigenkapital von rund 3,2 Mio Franken zu entnehmen.
Dieser nach Berücksichtigung des
Steuerertrages verbleibende Aufwandüberschuss der Laufenden
Rechnung entspricht in seiner Höhe den budgetierten
Abschreibungen, sodass sich der für die Berechnung der
Selbstfinanzierung massgebende Cash-flow (Ergebnis der Laufenden
Rechnung und Abschreibungen) mit einem Saldo von Null Franken
präsentiert. Die für die Laufende Rechnung massgeblichen
Ausgaben können somit voraussichtlich durch die entsprechenden
Einnahmen finanziert werden.
Gestützt auf die uns vorliegenden Zahlen
und Informationen wird der einfache Staatssteuerertrag im
Jahr 2003 um rund 3 Prozent höher als für das laufende Jahr mit
1,545 Mio Franken budgetiert. Bei einem Steuerfuss von 35% ergibt
dies einen Steuerertrag für die Politische Gemeinde von Fr.
541'000 (zum Vergleich tatsächliche Zahlen 2000 Fr.
528000 und 2001 Fr. 531000). Zusammen mit den
Schätzungen der Steuererträge früherer Jahre, der
Grundstückgewinn- und Handänderungssteuern sowie einzelnen
kleineren Positionen ergibt sich im Bereich der Gemeindesteuern
des Voranschlags 2003 ein budgetierter Ertragsüberschuss von
Fr. 943'000 (zum Vergleich tatsächliche Zahlen für das Jahr
2000 Fr. 794'000 und 2001 Fr. 823000).
Gemäss dem Vorschlag des Gemeinderates ist eine Erhöhung des Steuerfusses von 34 % auf 35% vorgesehen. Zusammen mit den beantragten Steuersätzen der Schulgemeinden (Primarschule 52%; Oberstufe 25%) ergäbe sich damit ein dem Kantonsmittel entsprechender Gesamtsteuerfuss (ohne Kirchensteuer) von 112 %. Durch die vorgesehenen Änderungen würden sich die Steuerfüsse der Politischen Gemeinde und der Primarschule wieder etwas annähern. Diese lagen im Jahre 1990 noch 11 Prozent auseinander (38/ 49%), entfernten sich aber bis im Jahre 2001 auf bis zu 22 Prozent (36/58%) voneinander und würden nun mit den voraussichtlichen Steuerfüssen für das Jahr 2003 immer noch einen Unterschied von 17 Prozent aufweisen (35/52%).
Finanzausgleich
Dieser Bereich wurde gemäss einem
Vorschlag der Abteilung Gemeindefinanzen des kantonalen
Gemeindeamtes für das Jahr 2003 mit einem Betrag budgetiert, der
dem unserer Gemeinde für das Jahr 2002 zugesicherten
tatsächlichen Steuerkraftausgleichsbetrag von Fr. 463'000
entspricht. Davon sind die im Verhältnis der Steuerfüsse
berechneten Anteile der Schulgemeinden von Fr. 325'000 in Abzug
zu bringen.
Abschreibungen
Zusätzlich zu den sich aufgrund der
geltenden Abschreibungsvorschriften ergebenden ordentlichen
Abschreibungen von voraussichtlich Fr. 207'000 sind im
Voranschlag 2003 zusätzliche Abschreibungen in Höhe von Fr.
81'000 geplant.
Interne
Verrechnungen
Für Tätigkeiten der Gemeindeverwaltung
in besonderen Aufgabenbereichen sind folgende interne
Verrechnungen (geschätzte Beträge) vorgesehen. Legislative Fr.
7'000, Verwaltungsliegenschaften Fr. 6'000, Rechtspflege Fr.
10'000, Sozialversicherung Fr. 5'000, Krankenversicherung Fr.
3'000, Zusatzleistungen AHV/IV Fr. 3'000, Abwasserbeseitigung Fr.
2'000, Abfallbeseitigung Fr. 1'000, Grundeigentum
Finanzvermögen Fr. 3000. Der Aufwand des Bereichs
Gemeindeverwaltung vermindert sich dadurch um Fr. 40'000.
Alle Beiträge an regionale Institutionen,
namentlich Spital, Sozialdienst, Jugendsekretariat, Spitex und
Verkehrsverbund, wurden entsprechend der von den zuständigen
Finanzverwaltungen gemeldeten Angaben in den Voranschlag
übernommen.
Aus den übrigen Aufgabenbereichen werden
nur die Posten mit grösseren Abweichungen zu den Zahlen des
Voranschlages 2002 wie folgt kommentiert:
Die Gesamtkosten der Gemeindeverwaltung
werden hauptsächlich aufgrund der nicht vollständig
beanspruchten Planstellen sowie durch den Wegfall der im Budget
des laufenden Jahres enthaltenen Mobiliarerneuerung um Fr. 38'000
niederiger budgetiert als im VA 2002.
In der Liegenschaft zur Mühle
(ehem. Militärteil) sind Renovationsarbeiten im Korridor und WC
des 1. OG notwendig. Zudem ist die Eingangstüre zum kleinen
Gemeindesaal zu ersetzen. Für den baulichen Unterhalt der
Verwaltungsliegenschaften sind deshalb insgesamt Fr. 35'000
budgetiert.
Der Bereich Rechtspflege umfasst
unter anderem das Vermessungswesen. Der diesbezügliche
gegenüber dem Vorjahr um Fr. 10'000 erhöhte Aufwand soll
geplante Arbeiten zur Erweiterung des
Gemeinde-Informationssystems GIS mit einem Kanalisationskataster
abdecken. Zudem enthält diese Position einen Betrag von Fr.
9'000 für den mutmasslichen Gemeindeanteil an die Kosten des
durch Bundesrecht geforderten Bezirks-Zivilstandsamtes.
Für die Feuerwehr sind erhebliche geringere
Anschaffungen vorgesehen als im laufenden Jahr.
Im Jahre 2003 ist eine Aussenrenovation des
Schützenhauses nötig. Dafür wurde in der Position 340 ein
Betrag von Fr. 30'000 als Unterhaltsaufwand eingesetzt.
Bei den Gemeindestrassen liegt dringender
Unterhaltsbedarf vor. Dafür ist gemäss einem vom Gemeinderat
genehmigten Sanierungsplan für das Jahr 2003 ein Betrag von Fr.
150'000 zulasten der Laufenden Rechnung vorgesehen.
Investitionsrechnung
Aus dem Voranschlag für die
Investitionsrechnung 2003 ergeben sich Nettoinvestitionen von
402'000 Franken.
Nebst den Fr. 102'000 für Spitalbauten
sind Fr. 150'000 für Nettoinvestitionen im Bereich der
Kanalisationen (Fr. 110'000 Sanierungsarbeiten an der
Gemeinde-Kanalisation, Fr. 50'000 für den Einbau eines Schachtes
mit Schlauchdrossel bei der Hochwasserentlastung Haselbach
abzüglich Kanalisationsanschlussgebühren von Fr. 10'000) sowie
Fr. 150'000 für den Ersatz der EDV-Software der
Gemeindeverwaltung im Voranschlag 2003 enthalten.
Der Ausgabenposten für Spitalbauten
ergibt sich aus der mittelfristigen Investitionsplanung des
Bezirksspitals.
Im Zusammenhang mit der geplanten
Erneuerung der Verwaltungssoftware der Verwaltung
(Finanzbuchhaltung, Steuern, Debitoren und Einwohnerkontrolle)
durch ein im Detail noch zu evaluierendes Produkt wird der
voraussichtliche maximale Kostenrahmen vorsorglich mit einem
Betrag von Fr. 150'000 in die Investitionsrechnung eingestellt.
Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe, für die der
entsprechende genaue Kreditbetrag jedoch noch durch den
Gemeinderat freigegeben werden muss sobald das
Evaluationsverfahren abgeschlossen ist.
Bei den Aufwendungen im Zusammenhang mit
den Kanalisationsanlagen handelt es sich um eine erste Tranche
von gebundenen Ausgaben in Höhe von maximal Fr. 150'000 für
Sanierungsarbeiten und die Verbesserung der HWE Haselbach, die
aufgrund des Generellen Entwässerungsprojekts (GEP) in den
nächsten max. 10 Jahren auszuführen sind. Auch dieser Kredit
muss vom Gemeinderat frei gegeben werden sobald die
Arbeitsschritte und die Kosten genau feststehen. Dieses
Sanierungsprogramm wird schätzungsweise auf insgesamt Fr.
600'000 veranschlagt.